Vorlage · Track · Aufwand und Nutzen messen
Aufwand-Nutzen-Matrix (2×2-Canvas)
Canvas · Version 2.5 · Stand 25.05.2024
Diese Seite zeigt den vollständigen Inhalt der Vorlage zur Methode Aufwand-Nutzen-Matrix — ein Canvas zum Reinzeichnen mit ein 2×2-Raster zum Reinzeichnen. Jede erfasste Aktivität grob bewerten und in eine Rangfolge bringen.
Das Wichtigste in Kürze
Wie ist die Vorlage „Aufwand-Nutzen-Matrix (2×2-Canvas)" aufgebaut und wie füllt man sie aus?
- Die Vorlage gehört zur Methode Aufwand-Nutzen-Matrix und damit zum Hebel Track (Aufwand und Nutzen messen).
- Zweck: Jede erfasste Aktivität grob bewerten und in eine Rangfolge bringen.
- Aufbau: ein 2×2-Raster zum Reinzeichnen.
- Aufwand: 1 Workshop à 3 Std. je Bereich
- Fertig, wenn: Die wichtigsten Aktivitäten sind eingeordnet.
- Häufigster Fehler: Scheingenauigkeit und wochenlanges Rechnen → Größenordnungen genügen.
- Der vollständige Inhalt steht weiter unten auf dieser Seite — es braucht keinen Download, um zu prüfen, ob die Vorlage passt.
Inhalt
Die Vorlage im Wortlaut
Alle Abschnitte, Felder und Tabellenspalten der Vorlage — identisch mit der PDF-Fassung.
Canvas · Track · Aufwand und Nutzen messen
Aufwand-Nutzen-Matrix (2×2-Canvas)
S8-VL03 · Version 2.5 · Stand 25.05.2024
Ordne jede erfasste Aktivität grob nach Aufwand und Nutzen ein. Größenordnungen genügen. Der Quadrant „hoher Aufwand, geringer Nutzen" ist deine Streichliste für Axe.
- Aufwand je Aktivität = Zeit pro Vorgang × Häufigkeit × Beteiligte (grob schätzen).
- Nutzen in drei Stufen: gesetzlich nötig · geschäftlich wertvoll · reine Gewohnheit.
- Aktivitäten als Kürzel in die passenden Quadranten eintragen.
Sofort standardisieren (Normalize)
Gezielt verbessern
Nebenbei vereinfachen
STREICHEN (Axe)
Fertig, wenn
Die wichtigsten Aktivitäten sind eingeordnet.
Stolperstein
Scheingenauigkeit und wochenlanges Rechnen → Größenordnungen genügen.
Anwendung
So wird die Vorlage ausgefüllt
Der Ablauf der Methode in der Reihenfolge, in der die Felder gebraucht werden.
- Je Aktivität schätzen: Zeit pro Vorgang × Häufigkeit × Beteiligte (Größenordnungen genügen).
- Nutzen in drei Stufen bewerten (gesetzlich nötig / geschäftlich wertvoll / Gewohnheit).
- In der 2×2-Matrix (Aufwand hoch/niedrig × Nutzen hoch/niedrig) einordnen – der Quadrant „hoher Aufwand, geringer Nutzen" ist die Streichliste für Axe.
Der Zeitbedarf liegt bei 1 Workshop à 3 Std. je Bereich. Die Methode lässt sich einzeln anwenden — es braucht kein organisationsweites Mandat und keine Vorarbeit aus anderen Hebeln.
Fertig ist die Vorlage, wenn: Die wichtigsten Aktivitäten sind eingeordnet.
Der häufigste Fehler: Scheingenauigkeit und wochenlanges Rechnen → Größenordnungen genügen.
Zur Größenordnung: Ein Team ordnet 20 wiederkehrende Aktivitäten in einer Stunde ein und findet vier klare Streichkandidaten.
Gegenstand ist ausschließlich die intern gemachte Bürokratie. Gesetzliche und regulatorische Pflichten werden nicht gestrichen, sondern höchstens einfacher umgesetzt — die Grenze dazu zieht die Seite Bürokratie vs. Compliance.
Gestaltung
Warum die Vorlage so aussieht
Die Entscheidungen im Aufbau, die den Unterschied machen — und was bewusst fehlt.
Das Canvas hat keine Zeilen zum Ausfüllen, sondern vier Felder zum Reinzeichnen — es ist das einzige der sechzehn Dokumente, das so gebaut ist. Der Grund ist die Arbeitsform: Eine Einordnung nach Aufwand und Nutzen entsteht im Gespräch, nicht am Schreibtisch. An der Wand kann eine Gruppe Kärtchen verschieben und über Grenzfälle streiten; in einer Tabelle trägt eine Person Werte ein, die niemand mehr hinterfragt.
Die Nutzen-Achse hat bewusst nur drei Stufen: gesetzlich nötig, geschäftlich wertvoll, reine Gewohnheit. Eine feinere Skala verführt zu Scheingenauigkeit und produziert vor allem Mittelwerte. Und der Quadrant unten rechts trägt als einziger eine Handlungsanweisung im Namen — „STREICHEN (Axe)". Das ist keine Empfehlung, sondern die Vorwegnahme der Diskussion: Hoher Aufwand bei geringem Nutzen braucht keine weitere Analyse.
Zusammenhang
Wo die Vorlage im Ablauf steht
Was vorher vorliegen sollte und was mit dem Ergebnis geschieht.
Die Vorlage gehört zum Hebel Track — Zeitaufwand, Kosten und Durchlaufzeiten messbar machen. Der Hebel braucht als Input Bürokratie-Landkarte und erzeugt Aufwand-Nutzen-Liste + Bürokratie-Index. Damit ist auch gesagt, wann diese Vorlage zu früh kommt: solange der Input fehlt.
Für die Methode selbst gilt: Sie braucht Bürokratie-Landkarte und liefert Priorisierte Aufwand-Nutzen-Liste. Die ausführliche Anleitung mit Steckbrief, Stolpersteinen und Diagrammen steht auf der Methodenseite Aufwand-Nutzen-Matrix; die Einordnung des Hebels in die Kette der acht zeigt Die 8 Hebel.
Alle sechzehn Vorlagen im Überblick — sortiert nach Hebel und mit demselben Aufbau — stehen unter Vorlagen im Überblick.
FAQ
Häufige Fragen
Wofür wird die Vorlage „Aufwand-Nutzen-Matrix (2×2-Canvas)" verwendet?
Sie ist das Arbeitsdokument zur Methode Aufwand-Nutzen-Matrix: Jede erfasste Aktivität grob bewerten und in eine Rangfolge bringen. Sie ist fertig ausgefüllt, wenn die wichtigsten Aktivitäten sind eingeordnet.
Wie lange dauert das Ausfüllen?
Der Aufwand für die Methode insgesamt liegt bei 1 Workshop à 3 Std. je Bereich. Das Ausfüllen selbst ist der kleinere Teil — der Aufwand steckt in der Abstimmung, nicht im Dokument.
Lässt sich die Vorlage an die eigene Organisation anpassen?
Ja, und das ist ausdrücklich vorgesehen — Spalten, Felder und Kriterien sind Vorschläge, keine Vorschrift. Für die private und nicht-kommerzielle Nutzung gilt die Lizenz: frei nutzbar und veränderbar bei sichtbarer Namensnennung („STANDARD-8" mit Verweis auf standard-8.de). Kommerzielle Nutzung erfordert eine Anfrage an standard8@jakob-sommer.de.
Braucht es die Vorlage überhaupt, um anzufangen?
Nein. Der vollständige Inhalt steht auf dieser Seite; ein Blatt Papier oder eine leere Tabelle tut es genauso. Die Vorlage nimmt nur die Formatierungsarbeit ab und sorgt dafür, dass in mehreren Bereichen dieselben Spalten erhoben werden — das ist der eigentliche Nutzen, sobald mehr als ein Team mitmacht.
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